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Praxistipps

Die ersten 100 Tage bei Niederer Kraft & Frey

Interview mit Daniel Eisele, ehemaliger Recruiting Partner


Was gilt es am allerersten Tag zu beachten, wie läuft er typischerweise ab?

Neue Mitarbeiter werden am ersten Tag von einem anderen Mitarbeiter oder einer anderen Mitarbeiterin herumgeführt, um die Leute kennen zu lernen. Man hat einiges an administrativen Arbeiten zu erledigen, und sollte bereits die erste Mandatsarbeit bekommen.


Wie kann ich mir meine Einarbeitungsphase vorstellen, welche Kurse oder Massnahmen werden angeboten?
Man hat Einführungen in IT, Dokumentenmanagement-System, interne Abläufe, Zeiterfassung, Compliance und in anderen Bereichen. Wichtig ist aber von Anfang an "learning by doing". Normalerweise sind Tipps von anderen Mitarbeitern die wertvollste Starthilfe.


Gibt es einen Mentor, der mich in der ersten Zeit an die Hand nimmt?
Jeder neue Mitarbeiter hat einen Partner-Mentor und einen Mitarbeiter-Mentor, meist ein langjähriger Mitarbeiter. Den Partner-Mentor behält man während der ganzen Tätigkeit bei NKF. Er ist erste Ansprechperson bei internen Fragen und Problemen.


Muss ich in der ersten Zeit ganz besonderen Ehrgeiz an den Tag legen und versuchen, als erster zu kommen und als letzter zu gehen?
Nein, auf keinen Fall. Wichtig ist, dass die Arbeit sehr gut gemacht wird, dass man Engagement und Initiative zeigt. Blosse Präsenzzeiten sind als solche nicht relevant. Es zählt das Resultat, welches man möglichst effizient und kompetent erreichen sollte.

Darf ich um Hilfe fragen, wenn ich alleine mit einer Aufgabe nicht zurechtkomme, oder sollte ich versuchen zu improvisieren?
Die Türen sind offen, von Partnern oder anderen Mitarbeitern. Die interne Atmosphäre ist unkompliziert und man hilft sich gegenseitig. Dies ist natürlich auch im Interesse der Klienten. Wir haben keine "Ellbogen"-Kultur.

Was ist bei Überlastung? Darf ich sagen, wenn ich mehr Arbeit bekommen habe, als ich bewältigen kann?
Es ist wichtig, dass man mit der Zeit lernt, auch die "internen" Kunden optimal zu betreuen, sowohl zeitlich wie auch fachlich. Es gehört zum Leben eines Anwalts oder einer Anwältin, dass meist verschiedene Kunden das Gleiche zur gleichen Zeit wollen. Man muss lernen, dies geschickt zu koordinieren.


Umgekehrt: Wie viel Eigeninitiative ist gewünscht? Darf ich es sagen, wenn ich neue Arbeit brauche, oder unterstellt man mir dann ungründliches Arbeiten?
Nein. Im Gegenteil. Eigeninitiative ist bei uns zentral. Wir lassen den Anwälten relativ viel Freiheit, aber erwarten auch hohen Einsatz und ein großes Engagement. Ideal ist, wenn junge Anwälte versuchen, für verschiedene Partner oder ältere Mitarbeiter zu arbeiten. Sie lernen dann auch die unterschiedlichen Stile und Methoden kennen.


Stilfrage: Eher per Du oder per Sie?
Eher per Du, aber nicht allgemein und nicht als Policy. Auch diesbezüglich unkompliziert.

Wie schaffe ich es, mit Partnern und anderen Mitarbeitern in Kontakt zu kommen, so dass ich Anschluss finde?
Am besten informell, durch offenes, interessiertes Verhalten. Selbstverständlich auch durch gutes, überzeugendes Arbeiten.


Welche Regeln gelten für den Umgang mit Assistentinnen / Assistenten?
Respekt und Freundlichkeit.

Wie privat darf ich in der ersten Zeit gegenüber meinen neuen Kollegen werden. Kann man in der Kanzlei auch Freundschaften schliessen?
Selbstverständlich. Die jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben meist recht regen Kontakt miteinander. Der Austausch ist auch wichtig, um Informationen über das Büro, die Klienten und gewisse Fachbereiche zu bekommen.

Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich mich nicht wohl fühle? Darf ich mich krank melden oder sollte ich in der ersten Zeit durchhalten?
Wer krank ist, soll zu Hause bleiben (auch damit die anderen Mitarbeiter nicht angesteckt werden). Eine gewisse Härte wird aber erwartet.


Kann ich in den ersten 100 Tagen schon um ein erstes Feedback meines vorgesetzten Partners bitten oder ist eine solche Rückmeldung sowieso vorgesehen?
Feedback bekommt man vor allem bei den Mandatsarbeiten. Wenn ein Arbeitsprodukt praktisch unverändert an die Klienten geht, dann war die Arbeit hervorragend. In den ersten Jahren gibt es bei den Dokumenten, welche man vorbereitet, aber meist ziemlich viele Änderungen durch die Partner. Am meisten lernt man wohl aus diesen Anpassungen durch die Partner.


Welche NoGo‘s gibt es?
Egoistisches Verhalten, Strebertum, schlechte und oberflächliche Arbeit. Man sollte bei jeder Aufgabe versuchen, das Beste herauszuholen. Das Interesse der Klienten ist dabei Richtschnur.

Niederer Kraft & Frey AG - Bahnhofstrasse 13 - 8001 Zürich - Schweiz
Telefon: +41-58-800-8000 - Telefax: +41-58-800-8080
your-nkf@nkf.ch - www.nkf.ch

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